Italienische Professorin der Anthropologie: Der De facto-Staat Tamil Eelam und die LTTE

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Italienische Professorin, Christina Natali, sprach über den historischen Genozid an den Eelam Tamilen, welcher letztendlich zu einem bewaffneten Widerstand in Form der LTTE führte.

Dabei sagt sie über die LTTE folgendes: (deutsche Übersetzung)

“Die LTTE war eine revolutionäre Bewegung. Nicht nur auf der Insel, aber auch in der südasiatischen Region. Ich spreche nicht über den bewaffneten Konflikt, jedoch über deren progressive Revolution im gesellschaftlichen Leben der Tamilischen Nation. Sie schafften das Kastensystem ab und brachten die Gleichstellung zwischen Frau und Mann. Sogar das größte demokratische Land, Indien, schafft es nicht diese wichtigen Menschenrechte zu gewährleisten. Tamilische Frauen kämpften für ihr Volk, Schulter an Schulter mit den Männern. Ihnen gleich.”

The LTTE was a revolutionary movement. Not only within the island, but also within the south-Asia region. I’m not talking about their armed struggle but about their progressive revolution in the social life of the Tamil Nation. They abolished caste system and they made effective equal rights between men and women. Even the largest democratic country, India, is failing to achieve the implementation of these important human rights. The Tamil women fought for their nation, shoulder to shoulder with the men. Equal to them.

 

Obwohl internationale Medien den Freiheitskampf der Eelam Tamilen als Terrorbewegung betiteln, gibt es aufrichtige Stimmen aus der internationalen Gemeinschaft, die eine unvoreingenommene Sicht über die Freiheitsbewegung der Eelam Tamilen besitzen und diese auch offen bekunden. Jedoch werden die Mehrheit der Aktionen bzw. Reaktionen der internationalen Gemeinschaft bedauernswerterweise, durch  vorhandene jedoch unsichtbare geopolitische Interessen, missgeleitet.

 

Für Sri Lanka bedeutete dies, dass die Eelam Tamilische Freiheitsbewegung als eine Terrorbewegung dargestellt werden muss, um anschließend den srilankischen Staatsterrorismus rechtfertigen und unterstützen zu können. Hier sei es erwähnt, dass diese „Terrorbekämpfung“ auch mehrere Jahre nach der Bekämpfung der Freiheitsbewegung ein ‘Recht’ darauf hat zu bestehen, um die geheimeninternationalen Unterstützer und deren geopolitischen Interessen zu decken und den Völkermord an den Eelamtamilen fortzuführen.

Diktatoren und autoritäre Machthaber werden seit Jahrzehnten als aufrichtige Regierungsmänner/ -frauen, oder auch als zuvorkommende Gastgeber, dargestellt, während in anderen Regionen der Welt, die anderen geopolitischen Interessen unterliegen, eben solche als „Most Wanted“ gesucht und gejagt werden.

Nun stellt sich die Frage, was mit der Wahrung der Menschenrechte ist. An diese Stelle kommen internationale Organisationen und Institutionen aber auch Regierungen hinzu, die sich aufrichtig gegen die Verletzung der Menschenrechte in Sri Lanka einsetzen. Stellt man dabei massive Menschenrechtsverletzungen fest, wird letztendlich auf internationaler Ebene über Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit debattiert. Wortführer dieser Debatte sind meistens die oben genannten geopolitischen Strippenzieher. Diese politische Phase der Diskussion findet nun statt. Diese Debatte wird zurzeit so intensiv geführt, um den fortwährenden schleichenden Prozess des Völkermords an den Eelam Tamilen zu verschleiern und den Begriff des Völkermords durch Kriegsverbrechen o.Ä. zu ersetzen und einen schlichten Regierungswechsel herbeizubringen.

Ein Regierungswechsel jedoch wird in keinem Fall den Völkermord an den Eelamtamilen unterbinden, da dieser regierungsübergreifend weiter stattfinden wird, wie in den vergangenen Jahrzehnten.

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