UN Experten verlangen Handlung in Bezug auf vermutliche, geheime Gefängnisse in Sri Lanka

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Nachdem die UN Experten, während ihrem Besuch, ein ehemaliges, illegales Gefängnis im Nordosten der Insel besichtigt haben, forderten Sie, am Mittwoch, eine Beschleunigung in den Untersuchungen in Zusammenhang mit vermutlichen, geheimen Haftzentren.

Die UN Delegation sagte, dass Sie während der 10 tägigen Reise das wenig-bekannte 12-Zellengefängnis, das im Innern der Ausbreitung eines Marinestützpunkts, in der Hafenstadt Trincomalee, versteckt war, besichtigt hat.

Die Gruppe sagte auch, dass Markierungen an den Wänden des Gefängnisses darauf hindeuten, dass Menschen bis 2010, also ein Jahr nach dem Ende des Bürgerkrieges, noch dort gehalten wurden.

„Es ist wahrscheinlich, dass es mehrere solche gibt.“, sagte Ariel Dulitzky, ein Mitglied der UN Arbeitsgruppe bezüglich gezwungene oder unfreiwillige Verschwinden. „Trincomalee ist eine Erfolgsgeschichte, im Entdecken von illegalen Haftzentren.“

Nach dem Vorwurf, dass Marinen-Seeleute, unter der Führung des ehemaligen Präsidenten Mahinda Rajapakse, tamilische Jugendliche entführt und von ihren Familien, Geld für ihre Freilassung verlangt haben, untersuchen die sri-lankische Autoritäten das Gefängnis.

Ein Gericht vernahm, letzten Monat, dass mindestens 11 tamilische Studenten, zwischen 2008 und 2009, dort illegal gehalten wurden. Der Hauptverdächtige, in diesem Fall, ist ein naher Gehilfe des damaligen Marinen-Leiters, vernahm das Gericht. 

Die UN Gruppe, welche über die ehemaligen Kriegszonen von Sri Lanka reiste, traf sich mit den obersten Beamten, wie auch mit Menschenrechtsaktivisten und hauptsächlich mit den, zur ethnischen Minderheit gehörenden, tamilischen Familien, deren Geliebten im Konflikt verschwunden sind.

Die Regierung vom Präsidenten Maithripala Sirisena hat versprochen, die Kriegsverbrecher zu bestrafen und eine Wahrheitskommission aufzustellen, welche helfen wird, die Wunden des Konfliktes, das im Jahr 2009 endete, zu heilen.

Die UN Gruppe sagte, dass die lokale Untersuchung, welche den Vorwurf, über tausende von Verschwundenen am Ende des Krieges, erforschen soll, zu langsam voran geht.

„Diese Versprechen und Verpflichtungen müssen jetzt von konkreten Bemühungen und spürbaren Resultaten gefolgt werden.“, sagte der Vizevorsitzende der Arbeitsgruppe, Bernard Duhaime.

Er hat auch seine Besorgnis ausgedrückt, da Personen, die mit der Arbeitsgruppe gesprochen haben, seither vom Sicherheitspersonal befragt werden. Das Personal versucht weiterhin die Angewohnheit von Rajapakses Regime, die Verwandten von den Betroffenen einzuschüchtern, zu befolgen.

„Dies ist absolut unakzeptabel in einer demokratischen Gesellschaft.“, sagte Duhaime. 

 

Quelle: http://eng.lankasri.com/view.php?23BA2c6Me42A5303lA3dIOT22JY3e2Ag2aymB3

Bild Quelle: https://encrypted-tbn1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSjDgoK2GdYXEX1ST–1wXjUa1FphNsXuFoxaQfl9v5iCW_0AJHs5DXCQ

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